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KDATHEDRALE LA SEU
ie Kathedrale von Palma de Mallorca ist so etwas wie das Wahrzeichen der Insel und ihrer Hauptstadt. An ihr führt kein Weg vorbei. Sie ist die Bischofskirche
des Bistums Mallorca, weshalb sie im Volksmund “La Seu” genannt wird, ein Begriff aus dem Katalanischen, der übersetzt “der Bischofssitz” heißt.
Die Entstehung geht auf König Jaume I. zurück. Er begann 1230, nach der Befreiung von der Herrschaft der Mauren, mit den ersten Bauarbeiten auf dem Platz einer islamischen Moschee. Mit dem eigentlichen Bau der Kathedrale wurde aber erst im Jahre 1306 angefangen. 1587 war das Kirchen- schiff fertig, 1601 wurde das Hauptportal eingeweiht. Die Ar- beiten an der Fassade wurden erst Anfang des 20. Jahrhun- derts beendet.
Die Kathedrale von Palma de Mallorca besteht aus einem 40 Meter hohen Hauptschiff und zwei Seitenschiffen. Das Gewölbe ruht auf 14 Pfeilern, die eine Höhe von 30 Metern haben. Besonders interessant ist das 1370 gebaute und 1599 verglaste Rundfenster mit einem ungefähren Durchmes- ser von 12 Metern. Es wird auch als “größte gotische Rosette der Welt” bezeichnet. Zu bestimmten Jahreszeiten, speziell am 11. November und 2. Februar zur Zeit der Wintersonnen- wende, fällt morgens Sonnenlicht durch das Fenster und bil- det den Schatten auf der gegenüberliegenden Wand direkt unter eine anderen Rosette ab – ein Schauspiel, das bei Ein- heimischen und Urlaubern gleichermaßen beliebt ist.
www.catedraldemallorca.org
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